Das ist nun das fertige Bild. Auf diese Zeichnung bin ich doch sehr stolz, weil mich manche Elemente doch sehr gefordert haben. Aber am Ende konnte ich alle Hürden zufriedenstellend meistern.

Für den Halfter habe ich, nach einem Graphitfehltritt, zu einer Schwarzkreide gegiffen. Diese kommt der Lederstruktur im Abrieb sehr entgegen und ist zudem schön dunkel.

Der Abschnitt bis zum Halfter war eine Zwischenetappe. Jetzt habe ich noch einzelne Teile zum Nachdunkeln. Das mache ich aber erst, wenn das Bild kurz vor der Fertigstellung ist. Dann hat man einen besseren Gesamtüberblick.

Bei derartigen Motiven arbeite ich mich immer Segment für Segment weiter. Man muss die Vorlage immer genau betrachten um den Fellverlauf genau zu rekonstruieren.

Die Spiegelung der Landschaft im Auge, war ein wunderschönes Detail bei der Ausarbeitung.

Das Auge war eine wunderbare Herausforderung. Hier habe ich unter anderem auch mit zerriebener Mine vom Kohlestift und einem Papierwischer zum Auftragen gearbeitet. Für die dünnen tiefschwarzen Lienen wieder den Faber Castell Kohlestift,aber ganz fein und dünn geschliffen.

Für den hellen Teil am Nasenrücken habe ich wieder zu meinem Faber Castell vario 0,35 gegriffen. Für den Nasenriemen des Halfters dann wieder einen Faber Castell 9000 2H und 2B.

Nachdem ich den ersten Anlauf abgebrochen hatte, bin ich doch mit dem Hintergrund wieder besser zurecht gekommen. Ich wollte noch mehr Tiefe in das Bild bringen und habe daher hauptsächlich mit den Staedtler Lumograph black gearbeitet in Verbindung mit dem Kohlestift von Faber Castell. Dieser hatte noch das beste Schwarz und war nicht nur dunkelgrau.

Die Vorlage zu dieser Zeichnung ist wirklich sensationell. Umso mehr ärgert es mich, dass ich bei dem schönen verschwommene Hintergrund Probleme mit dem Papier bekommen habe. Diese Variante habe ich bereits einmal verworfen, bedauerlicherweise bin ich mir noch nicht sicher, ob ich nicht doch noch einen Papierwechsel mache.

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