Schreibgeräte – Was versteht man darunter?

“Ich brauche etwas zum Schreiben!” Diese Aufforderung hört ein Schreibwarenhändler des Öfteren. Nun gut, versuchen wir einmal, heraus zu finden, was sich unser Kunde nun genau darunter vorstellt.

Die unterschiedlichen Arten von Schreibgeräten

Der Kugelschreiber

Wollen wir zuerst herausfinden, auf welchem Untergrund unser Kunde schreiben möchte. Auf Papier? Für Papier fällt einem natürlich zu aller erst der Kugelschreiber ein. Der Kugelschreiber trägt eine Farbpaste mittels einer rollenden Kugel auf das Papier auf. Eine Methode, die uns noch häufiger begegnen wird. Kugelschreiber gibt es angefangen von ganz einfachen Varianten, wie dem klassischen BIC-orange, bis hin zu sehr hochwertigen Exemplaren, wie zum Beispiel dem Waterman Carène. Auch diese beiden Schreibgeräte können wir unseren Kunden im Geschäft selbstverständlich direkt ausprobieren lassen. Kein Kugelschreiber?

Der Tintenroller und der Gelstift

Vielleicht ein Tintenroller? Tintenroller tragen auch mittels einer Kugel eine Schreibflüssigkeit auf dem Papier auf. Da das Schreibmedium eine Flüssigkeit ist, gleitet die Schreibspitze mit der Kugel ganz leicht über das Papier und es erfordert nur ganz wenig Druck. Wenn eine feine Schrift gewünscht ist, bietet sich der Uniball micro von Faber Castell an oder für eine stärker Schrift  der Bionic worker von Stabilo in der Stärke 0,5 mm. Ein ähnlich flüssiges Schreibgefühl, erhält man auch mit einem Gelroller. Bei diesen Schreibgeräten hat das Schreibmedium eine gelartige Konsistenz. Sehr beliebte Gelroller sind der G2 von Pilot oder der Energel von Pentel. Sie können alle diese Schreibgeräte bei uns auch testen. Natürlich in sämtlichen Farben! Hmm, auch nicht das Richtige?

Der Fineliner und der Faserschreiber

Ein Fineliner! Dieses Schreibgerät gibt einen satten Farbstrich ans Papier ab. Oft wird bei Finelinern die Schreibflüssigkeit in einem Tampon im Schaft gespeichert und durch die Kapillarwirkung der gefassten Fasern an die Schreibspitze transportiert. Es gibt auch jene Variante, in der sich die Schreibflüssigkeit direkt in einem Tank im Schaft befindet und von dort über die Kapillarwirkung an die Spitze transportiert wird. Der wohl bekannteste Vertreter der Fineliner ist der Point 88 von Stabilo. Mit seinen 30(!) verschiedenen Farben lässt er keinen gestalterischen Wunsch offen und man bekommen bei uns im Geschäft alle Farben einzeln! Manche Menschen bevorzugen eine noch sattere Schrift  und greifen in diesem Fall gerne zu einem Faserstift. Die Fasern der Spitze sind filzartig verbunden und ergeben einen gut lesbaren Strich. Gerne genommen wird hier der Pen 68 von Stabilo genommen. Er eignet sich nicht nur zum Schreiben in dickerer Schrift sondern auch zum Ausmalen, Zeichnen und graphischen Gestalten. Mit seiner breiten Farbpalette von 46(!) verschiedenen Farben lässt er keine Wünsche offen. Einzeln sind diese Stifte natürlich ebenso bei uns erhältlich, wie auch in Packungen oder edlen Blechkassetten.

Unser Kunde von Beginn konnte sich nun in aller Ruhe für sein passendes Schreibgerät entscheiden und alle testen. Sie fragen sich: “Mehr gibt’s nicht?” Doch, natürlich. Sehr viel mehr! Aber weiteres dazu in einem anderen Beitrag…oder bei uns im Geschäft!

 

 

Februar 14, 2014